
Unser Sommertheater mit der Theatergruppe DRAMADAMA e.V. beginnt!
Wenn Geiz zur lachhaften Familienkatastrophe wird, hat der französische Dichter Molière das Drehbuch geschrieben. Am Freitag, 10. Juli 2026 um 20 Uhr startet der Theaterverein Dramadama e.V. mit der Premiere von „Der Geizige“ sein alljährliches Sommertheater – eine bissige Komödie voller heimlicher Liebschaften, erzwungener Heiraten und einem vergrabenen Goldschatz als letztem Druckmittel.
Karten & Termine
Premiere: Freitag, 10. Juli 2026 um 20 Uhr. Weitere Vorstellungen: 12., 17., 18., 19., 24. und 25. Juli 2026
Spielort: Saal im Valleyer Schloss Bräu, Graf-Arco-Str. 19, 83626 Valley, Eintritt: 18,– € / ermäßigt 14,– €.
Karten ab 20. Juni 2026 unter karten@dramadama.de, Telefon: 0177 / 57 43 123.
Mehr Informationen unter www.dramadama.de oder www.valleyer.de.
Geld oder Liebe – eine uralte Frage mit ewiger Sprengkraft
Der alte Geizhals Harpagon (Jochen Geipel) fürchtet nichts so sehr wie das Teilen seines Vermögens. Unter seiner wahnwitzigen Sparsamkeit leiden nicht nur die Dienstboten, sondern auch seine beiden Kinder Élise (Katharina Antonin) und Cléante (Florian Gutberlet) – die sich beide längst heimlich verliebt haben. Als Harpagon beschließt, sie gewinnbringend zu verheiraten, und dabei dem eigenen Sohn auch noch die Geliebte Mariane (Anna Zuckermaier) streitig machen will, reicht es dem Haushalt: Die gewitzten Bediensteten La Flèche (Anja Erbricht), Valère (Korbinian Kloiber) und Jacqueline (Andrea Beier) schmieden gemeinsam mit den Kindern einen Plan. Auch die schlagfertige Heiratsvermittlerin Frosine (Veronika Leo) und der ehrenwerte Monsieur Anselme (Michael Werner) mischen kräftig mit.
Ein Klassiker mit Gegenwartsbiss
Molière gilt als Meister der schwarzen Komödie – und als jemand, der gesellschaftliche Missstände in schallendes Gelächter verwandelte. „Der Geizige“, 1668 uraufgeführt, steht bis heute auf den Spielplänen der großen Bühnen weltweit. Denn Harpagons Besessenheit vom Geld ist erschreckend aktuell geblieben: In Zeiten wachsender Vermögensungleichheit trifft die Frage „Geld oder Liebe?“ nach wie vor einen Nerv. Regisseurin Lydia Starkulla inszeniert den Klassiker in der bewährten Dramadama-Manier: liebevoll, temporeich und nah am Publikum.
